BC4D Netzwerktreffen in Frankfurt

Jetzt anmelden und am 9. September in Frankfurt dabei sein!

Freuen Sie sich darauf, neue Mitglieder unseres Netzwerks kennenzulernen, mit Gleichgesinnten rund um demokratisches Engagement im Unternehmen in den Austausch zu treten und gemeinsam über die Frage zu diskutieren: „Kann KI die Demokratie stärken?“

Viele Experten warnen vor den Gefahren von KI für unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt: Noch nie war es so einfach Desinformationen und Deep Fakes zu verbreiten. Falsch- und Desinformation zählen laut dem "Global Risks Report" des Weltwirtschaftsforums seit Jahren zu den größten globalen Risiken. Aber kann man KI auch für das Gute nutzen und mit ihr vielleicht sogar die Demokratie stärken? Wir laden Sie ein, dieser Frage bei unserem Netzwerktreffen gemeinsam nachzugehen: mit drei interaktiven Workshops, einem spannenden Panel am Abend und natürlich reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.

Ja, ich will dabei sein!

Wir freuen uns auf Impulse von Mirko Lange, Gründer von Democracy Intelligence gGmbH und Max Mundhenke, Demokratech-Unternehmer und Mitgründer des KI-Studios Botbakery.

Mirko gibt uns Einblicke in den Democracy Score, mit dem er politische Debattenbeiträge analog zum Nutri-Score auf einer Skala von A bis E einordnet. Max hatte zur Bundestagswahl mit generativer KI acht Wahlprogramme in Zukunftsbilder übertragen und damit über Social Media eine viel beachtete Debatte angestoßen. Mit beiden wollen wir darüber diskutieren, was Menschen in einer Demokratie für ihre Meinungsbildung brauchen und ob KI dafür künftig eher nützlich oder schädlich sein wird. Vor Ort können Sie aus folgenden Workshops auswählen:

Programm am 9. September in der Evangelischen Akademie in Frankfurt:
15:00 Uhr – Ankommen
15:15 Uhr – Begrüßung
15:30 Uhr – Workshops: KI-Tools für das Gute (Details zu den einzelnen Workshops weiter unten auf der Seite)
17:30 Uhr – Pause
18:00 Uhr – Impulse & Diskussion: Kann KI die Demokratie stärken?
19:30 Uhr – Get-Together

Moderation: Kim Klebolte (Projektleiterin Jugend entscheidet / Gemeinnützige Hertie Stiftung)

Ja, ich will dabei sein!

Die Workshops im Detail

Wir bauen einen Fact-Checking Bot – mit Max Mundhenke 
Wo liegen die Stärken und Grenzen beim Fact-Checking mit KI? In diesem interaktiven Workshop erhalten die Teilnehmenden eine praxisnahe Einführung in Prompting, System Prompts und den Aufbau KI-gestützter Assistenten.
Gemeinsam wird in der Plattform "Langdock" Schritt für Schritt ein eigener Fact-Checking-Bot entwickelt, der als Grundlage für eigene Projekte dienen kann. Die notwendigen Langdock-Zugänge werden bereitgestellt, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Fokus liegt auf dem praktischen Ausprobieren, kritischen Hinterfragen und dem Verständnis dafür, wie KI sinnvoll für Recherche und Einordnung eingesetzt werden kann. 
 
Digitale Tool-Box und KI-Beratung zu Demokratiebildung in der Arbeitswelt – mit Anna Lorenz und Moritz Wöhlbier, Minor Projektkontor 
Mit Democracy.AI entwickelt Minor Projektkontor eine digitale Plattform, die Ressourcen zur Demokratiebildung in der Arbeitswelt an einem Ort bündelt und mit einem KI-Beratungsassistenten verbindet. Das Ziel: Gut kuratierte Daten liefern qualitativ hochwertige und zuverlässige Ergebnisse.
Im Workshop wird die Plattform gemeinsam getestet und anschließend anhand der Erfahrungen mit dem Beratungsassistenten diskutiert, wie KI eine demokratische Unternehmenskultur und gesellschaftliches Miteinander unterstützen kann und wo ihre Grenzen und Gefahren liegen. 
 
Das Recht auf freie Meinungsbildung und die Qualität öffentlicher Kommunikation – mit Mirko Lange 
Immer häufiger dominieren Foulspiel, Polarisierung und Populismus politische Debatten und nicht die konstruktive Suche nach Lösungen. Für die komplexen Herausforderungen der Zukunft brauchen wir eine demokratische Debattenkultur auf Basis von Fakten, Fairness und Gemeinsinn. 
Democracy Intelligence hat die Democracy-Score Methodik entwickelt, um eine neue Infrastruktur für demokratische Meinungsbildung auf Basis von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und kommunikativer Qualität zu schaffen. In diesem Deep Dive geht es um das wissenschaftliche Konzept dahinter und wie es in eine konkrete Praxis umgesetzt wird.

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